Wirtschaft und Arbeit
Neue Technologien fordern uns heraus und mehren zugleich unseren Wohlstand. Unser Landkreis soll die Weichen so stellen, dass er diese Möglichkeiten nutzt und nicht abgehängt wird.
Das ist kein Selbstzweck. Alles, worüber im Kreistag sonst gestritten wird — Schulen, Kreisstraßen, Nahverkehr, ärztliche Versorgung, Jugendarbeit —, wird aus Geld bezahlt, das vorher jemand erwirtschaftet hat. Ein Landkreis, in dem Unternehmen wachsen und Menschen gut bezahlte Arbeit finden, kann sich diese Dinge leisten. Ein Landkreis, der schrumpft, muss streichen.
Position
- Ich stehe für Wirtschaftswachstum. Ansiedlungen und Erweiterungen sollen möglich sein, und die Kreisverwaltung soll dabei Ermöglicher sein und nicht Bremse.
- Verfahren müssen schneller und berechenbarer werden. Wer einen Antrag stellt, muss wissen, wann er eine Antwort bekommt. Lange Bearbeitungszeiten sind eine Standortfrage, auch wenn sie selten so genannt werden.
- Gute Anbindung ist Wirtschaftspolitik. Nordstemmen und Elze liegen verkehrsgünstig zwischen Hildesheim und Hannover. Das ist ein Pfund, mit dem der Wahlbereich wuchern kann — vorausgesetzt, Bahn- und Straßenanbindung werden gepflegt.
- Abwägen statt durchwinken. Wirtschaftliche Entwicklung gegen die Lebensqualität der unmittelbar Betroffenen abzuwägen, ist die ureigene Aufgabe der Kommunalpolitik. Diese Abwägung braucht Zeit: Wer die Unterlagen erst am Vorabend der Sitzung bekommt, wägt nicht ab, sondern winkt durch.
Vorgehen
- Bei Vorhaben im Wahlbereich frage ich früh nach den harten Zahlen: Gewerbesteuer, Arbeitsplätze, Verkehr, Flächenbedarf — und danach, was davon vertraglich verbindlich ist und was nur Absichtserklärung.
- Ergebnisse dieser Nachfragen veröffentliche ich hier, damit sich jede und jeder ein eigenes Urteil bilden kann.
Stand
- 2026-08-18: Seite angelegt. Die Positionen entsprechen dem Kreistags-Flyer zur Kommunalwahl 2026.